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Qualifizierungsoffensive Landkreis Fulda hessenweit beste Resonanz
„Die Qualifizierungsoffensive des Landkreises Fulda ist Spitze in Hessen“, mit diesen Worten kommentierte Alf Kindinger, Projektleiter bei Weiterbildung Hessen e.V., die große Resonanz auf die Infomobil-Tour speziell für Bildungsunternehmen 2011 in der Region Fulda. Fünf Weiterbildungsanbieter buchten das mobile Büro. Bei mehr als 100 individuellen Einzelberatungen konnten durch die Qualifizierungsbeauftragten des Landkreises Fulda 36 Qualifizierungsschecks ausgegeben werden.
Grundsätzlich steckt hinter der Infomobil-Tour die Idee, die Weiterbildungsexperten „direkt auf den Hof“ der Unternehmen kommen zu lassen. Damit sparen die Betriebe nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld. Anträge für den Hessischen Qualifizierungsscheck, der mit bis zu 500 Euro die Weiterbildung von Beschäftigten fördert, können direkt im Infomobil innerhalb kürzester Zeit gestellt werden.
Im Rahmen der Infomobil-Tour informierten die Qualifizierungsbeauftragten Monika Löffler-Friedrich und Harald Hahner die Mitarbeiter der Firma Grümel gGmbH über Weiterbildungsmöglichkeiten. Desweiteren machten sie mit ihrem rollenden Infostand auf dem Bahnhofsvorplatz vor dem Bildungszentrum des Hessischen Handels halt. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW Fulda) und der Malteser Akademie des Bistums Fulda berieten die Qualifizierungsbeauftragten Unternehmen der Gesundheitsbranche über betriebliche Weiterbildung und deren Finanzierung.
Zahlreiche Unternehmen der stationären und mobilen Pflege nahmen das mobile Beratungsangebot wahr. Abgerundet wurde die Tour im Gesundheitszentrum Münsterfeld. Am Unternehmertag zur betrieblichen Gesundheitsförderung, zu dem Dr. Zeckey eingeladen hatte, wurde unter anderem das Gesundheitsmanagement in den Focus der Personalverantwortlichen unterschiedlichster Branchen gerückt. Im Speziellen wiesen die Qualifizierungsbeauftragten auf Weiterbildungsmöglichkeiten für Unternehmen im Bereich Gesundheitsmanagement oder Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen hin.
Monika Löffler-Friedrich und Harald Hahner sind begeistert von der Resonanz der Infomobil-Tour für Bildungsunternehmen. „Die Nachfrage nach Informationen zur betrieblichen Weiterbildung und den entsprechenden Förderinstrumenten ist in der Region riesig. Über die Qualifizierungsschecks konnten der heimischen Wirtschaft innerhalb weniger Tage Fördergelder in fünfstelliger Höhe zur Verfügung gestellt werden, ein wichtiger Beitrag zur Wirtschaftsförderung.“
Das soll nach dem Willen der Qualifizierungsbeauftragten auch so weiter gehen. „Wir können uns vorstellen, unser mobiles Angebot auch zentral in einzelnen Gewerbegebieten zu präsentieren“, formulierten sie ihr neues Angebot. Interessierte Vertreter von Gewerbegebieten im Landkreis Fulda können sich zur Terminabsprache direkt an das Büro der Qualifizierungsoffensive des Landkreises Fulda.
Das „Weiterbildungsmobil“ vor dem Landratsamt – Monika Löffler-Friedrich, Alf Kindinger und Harald Hahner
18. Fuldaer Wirtschaftstag 16.09.2011 im Hotel Maritim
„Bilden - beschäftigen - binden: Unternehmenserfolg nachhaltig sichern“ lautete das Motto des 18. Fuldaer Wirtschaftstages am 16. September und bescherte dem Hotel Maritim ein volles Haus.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des damit verbundenen Fachkräftemangels kann auf Investitionen in Aus- und kontinuierliche Weiterbildung nicht mehr verzichtet werden.
Auf dem Fuldaer Wirtschaftstag im Hotel Maritim beleuchten Generationenforscher Professor Dr. Bernd Raffelhüschen, Gerontologe Professor Dr. Andreas Kruse und Dr. Wolfram Weimer, ehemaliger Focus-Chefredakteur das Thema vormittags aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Nachmittags referieren Dr. Thomas Wessinghage, Ärztlicher Direktor der Medical Park AG, Professor Dr. Jörg Knoblauch, Geschäftsführer der Tempus Consulting GmbH, und der ehemalige langjährige Anchorman des „ZDF heute journal“, Alexander Niemetz.

26. - 27.08.11 IT-Messe "fibit 2011“
Über 50 Aussteller aus der Region zeigten auf der IT-Messe "fibit 2011“ Neuheiten der IT-Branche, berieten zahlreiche Kunden in Fragen der Mobilität, schnellen Datenleitungen, Sicherheit und Softwarelösungen für verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Laut dem veranstaltenden Verein "Zeitsprung e.V." wurden mehr als 1.000 Besucher gezählt. Neben den Informationen standen am Freitag im Rahmen des IT-Kongresses Fachvorträge und Gespräche mit Gleichgesinnten im Mittelpunkt der Messe im Esperanto Kongresszentrum in Fulda.
"Es waren viele Fachbesucher da. Gerade auch junge Leute aus dem Mittelstand informierten sich über die Möglichkeiten der Branche", sagte Petra Koch von "Zeitsprung e.V.".
Auch die Qualifizierungsoffensive des Landkreises Fulda war mit einem Stand vertreten und informierte über Ihr wirtschaftsförderndes Serviceangebot für Unternehmen.
Bernhard Krönung, Christoph Burkard, Harald Hahner, Bruno Günkel, Horst Zuse, Bernhard Juchheim
Qualifizierungsoffensive informierte
Standortfaktor Breitband und Cloud-Computing
Praktische Anwendungen von Cloud-Computing standen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung am 06.06.2011, die die Qualifizierungsoffensive des Landkreises Fulda gemeinsam mit dem Verein Zeitsprung durchführte. Gut 50 Vertreter vorwiegend von kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Landkreis Fulda informierten sich im ITZ-Fulda.
Aktive Beratung und Information
Nach einleitenden Grußworten des Projektleiters Michael Friedrich stellte Qualifizierungsbeauftragte Monika Löffler-Friedrich das Serviceangebot der Qualifizierungsoffensive vor, die im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums tätig ist. „Wir und dazu gehört auch mein Kollege Harald Hahner wollen im Rahmen einer aufsuchenden Unternehmensberatung die Weiterbildungsbereitschaft der kleinen und mittleren Unternehmen des Landkreises Fulda fördern und stärken“. Die aus kommunalen sowie Landes- und EU-Mitteln finanzierte Serviceleistung sei aktiv in der Weiterbildungsberatung, gebe praktische Hilfestellungen in der Personalentwicklung und informiere über aktuelle Fördermittelangebote, so wird Weiterbildung für die Betriebe finanzierbar, und dem Fachkräftemangel aktiv begegnet. Darüber hinaus organisiert die Qualifizierungsoffensive kostenfreie Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen. Nach Veranstaltungen mit der Themen: Neue DIN Norm 1090 im Schweißen für Metallhandwerksbetriebe und „Betriebliche Weiterbildung – Perspektiven für Bildungsanbieter“ im März und April des Jahres standen jetzt Fragen rund um das Thema Cloud-Computing auf dem Programm. Die Veranstaltungsreihe soll nach dem Willen der Verantwortlichen in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden.

Breitbandversorgung wird besser
Fachlicher Partner der Informationsveranstaltung zu Breitband und Cloud-Computing war der Verein Zeitsprung IT-Forum Fulda e.V. Dessen Vorsitzender Bernard Krönung betonte, dass Zeitsprung sich seit mehr als zehn Jahren in der Förderung der Informationstechnologie für die Region Fulda engagiere und sich in der Zwischenzeit mit mehr als 100 Mitgliedern zu einem überregional bedeutsamen IT-Cluster entwickelt habe. Krönung verwies insbesondere auf die im September zum vierten Mal stattfindende IT-Fachmesse und Fachtagung Fibit, die von den Zeitsprungmitgliedern ehrenamtlich veranstaltet werde.
Seit mehr als 15 Monaten ist beim Verein Zeitsprung die Stelle des Breitbandberaters angesiedelt. Breitbandberater Sven Butler berichtete den Unternehmensvertretern über die Ergebnisse des zweiten Hessischen Breitbandgipfels. Danach ist das Nahziel, die Beseitigung der weißen Flecken mit einer Bandbreitenabdeckung von weniger als einem Mbit erreicht. Bis 2014 habe sich das Land eine 75prozentige Abdeckung mit Hochgeschwindigkeitsnetzen bis zu 50 Mbit als Ziel gesetzt. Butler lobte die guten Fortschritte im Landkreis Fulda. So stammten zwei der drei Hessischen Gewinner im bundesweiten Förderwettbewerb für Breitband-Modellprojekte aus dem Landkreis Fulda, Hofbieber und Künzell.

Von Web2.0 zu Cloud-Computing
Dass eine möglichst hohe Up- und Downloadgeschwindigkeit die Voraussetzung für ein komfortables Arbeiten auf der Cloud-Infrastruktur sei, stellte der IT- und Cloud-Experte Steffen Schachtler von der Schweizer Agentur B2browse AG vor. „Je besser die Leitungen sind, umso sinnvoller wird die Cloud.“ Der Nutzer der Cloud hat seine Daten und Programme nicht mehr auf dem eigenen Rechner gespeichert, sondern in der virtuellen Cloud (=Wolke), auf Servern und Festplatten weltweit. Schachtler bezeichnete die Cloud als die selbstverständliche Weiterentwicklung der Social-Networks im gewerblichen Bereich. Das Verfahren biete neben vielen Chancen auch Risiken. So diskutierten die Teilnehmer intensiv über Fragen der Datensicherheit aber auch darüber, anhand welcher Kriterien seriöse Cloudanbieter zu finden seien. Der IT-Experte war sich sicher, dass in Zukunft immer mehr als mobile Anwendungen sowie Heimanwendungen in die Welt der Cloud einbezogen werden. Die anwesenden Unternehmer und IT-Experten waren sich einig, dass die Themen Breitband und Cloud-Computing untrennbar miteinander verbunden seien und insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen gute Entwicklungsperspektiven böten.
Jahreshauptversammlung 2011
Der "Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement e.V." hatte seine erste Jahreshauptversammlung am 27.05.2011 in der Münsterfeldhalle in Fulda.
Der erste Vorsitzende Herr Michael Baumgart begrüßte die Mitglieder, Gäste und Aussteller.
Die Jahreshauptversammlung hatte auch Barbara Weiler, Mitglied des Europäischen Parlaments und Dr. Walter Arnold Staatssekretär a.D. und Mitglied des Hessischen Landtags, zu Gast.
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WEMAG Seminar Edelstahlverarbeitung am 03.05.2011
In den Vorträgen mit anschließend praktischen Vorführungen konnte die handwerkliche Verarbeitung sowie die unterschiedlichen Korrosionsarten an Edelstählen und die damit verbundenen Gebrauchseigenschaften erläutert werden. Die Eigenschaften der Edelstähle und deren Eignung für verschiedene Einsatzbereiche sowie die fachgerechte Auswahl der unterschiedlichen Bearbeitungsverfahren wurden anschaulich besprochen.

In der anschließenden Diskussion stellte Harald Hahner die Fördermöglichkeiten der Weiterbildung durch den Qualifizierungsscheck vor.
(Weiterbildung ist Chefsache)
Betriebliche Weiterbildung- Perspektiven für Bildungsanbieter
Das Thema der Veranstaltung war „Betriebliche Weiterbildung - Perspektiven für Bildungsanbieter“ sorgte für die große Zahl von ca. 60 Interessierten.

Nach den Begrüßungsworten des Landrats referierte Herr Christian Binnig vom Forschungsinstitut betriebliche Bildung, Nürnberg und sorgte dafür, dass die Gäste Informationen aus der Forschung mit aktuellen Tendenzen aus erster Hand erhielten.
Die Anforderungen an die Unternehmen und die Beschäftigten wachsen stetig. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gebraucht.
Stand der Weiterbildung
• Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im Mittelfeld
• Disparitäten nach Betriebsgröße, Alter, Bildung
• Für gering qualifizierte und ältere Arbeitnehmer am wenigsten Weiterbildung
• Betriebliche Weiterbildungsaktivität stagniert
• Betriebliche Aufwendungen stagnieren
• Hemmnisse: Weiterbildungsentwöhnung aus Zeiten übervoller Arbeitsmärkte, fehlende interne Strukturen, Expertise und Kapazitäten zur Weiterbildung in KMU, Zeitmangel und Organisation der Freistellung, Messbarkeit von Weiterbildungserfolg, Intransparenz der Angebotslage und Anbieter
Wirkung der existierenden Interventionen
• Förderdschungel mit komplexen unterschiedlichen Bedingungen, der zu einer geringen Inanspruchnahme von Förderprogrammen und Ausschöpfung der Fördermittel führt
• Betrieben fehlen Expertise und Kapazitäten für die Nutzung der Förderprogramme
• Erhöhung der Fördermittel, Vereinfachung des Zugangs oder mehr Werbung können in KMU die Weiterbildung nicht allein verbessern
Schlüsselthema „Fachkräftesicherung“
• Demografischer Wandel: Personalpolitische Maßnahmen, Wissenstransfer zwischen Alt und Jung, Arbeitsplatz-ausstattung, Gesundheitsförderung, Karriere in der zweiten Hälfte der Erwerbsbiographie, Altersstrukturanalysen …
• Mobilisierung von weiteren Qualifikationsreserven (Studienabbrecher, Berufsrückkehrer, Ältere, Migranten, Geringqualifizierte): Verfahren zur Feststellung und Zertifizierung informell erworbener Kompetenzen, Kompetenzpässe, Gesundheitsmanagement, Vereinbarkeit von Beruf und Familie …
Herausforderungen für Bildungsanbieter
• Support durch Qualifizierungsberatung: KMU können das Thema Fachkräftesicherung nicht alleine bearbeiten.
• Orientierung am latenten Bedarf der Betriebe. Das setzt eine kontinuierliche und offensive Bearbeitung des Marktes voraus.
• Von der Angebots- zur Nachfrageorientierung: Gefragt sind betriebsindividuelle Weiterbildungslösungen.
• Ansatzpunkt: Interaktion und Kommunikation, um auch latente Kundenbedürfnisse zu erkennen und handlungsrelevant zu machen
Im Anschluss an diesen informativen Vortrag stellten die beiden Qualifizierungsbeauftragten des Landkreises das Programm der Qualifizierungsoffensive des Hessischen Wirtschaftsministeriums vor. Teamleiter Herr Michael Friedrich unterstrich, dass Betriebliche Weiterbildung nicht nur vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ein Gebot der Stunde sei.

Mit dem Ausblick auf die Tour des hessischen Infomobils:“ Weiterbildung in Fahrt“ ging der Abend mit interessanten Gesprächen bei einem Imbiss gegen 21.30 zu Ende.
Workshop für hessische Qualifizierungsbeauftragte und -berater und beraterinnen
Zwei Tage lang vom 07.04. bis zum 08.04.2011 informierten sich die 63 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Tagungsräumen des Hotels Lighthouse über Themen wie Dialogmarketing zur Gewinnung neuer Betriebe als Kooperationspartner, zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit, Qualifizierungsberatung in kleinen und mittleren Unternehmen oder die Qualität der Bildungsberatung.
Damit alle Qualifizierungsbeauftragten und -berater/innen in Hessen den gleichen Wissensstand haben, werden regelmäßig Workshops in den (Land-)Kreisen des Bundeslandes organisiert. Zum ersten Mal wurde diese Veranstaltung im Kreis Bergstraße angeboten
„Für die gemeinsame Arbeit und das Ziel, die berufliche Weiterbildung in Hessen weiter zu fördern, ist die Abstimmung über künftige Projekte sowie der Ideen-, Informations- und Erfahrungsaustausch essentiell“, so Dr. Matthias Zürker. Als Qualifizierungsbeauftragter für den Kreis Bergstraße hat er seinen Schreibtisch bei der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), die Mitarbeiter in Betrieben bis 250 Angestellte berät. Mit der Qualifizierungsoffensive fördert das Land Hessen mit EU- und Landesmitteln die Weiterbildung von Mitarbeitern in kleinen und mittleren Unternehmen. Unter bestimmten Voraussetzungen werden über Qualifizierungsschecks Weiterbildungsmaßnahmen mit bis zu 500 Euro bezuschusst. Pro Kalenderjahr kann ein Qualifizierungsscheck in Anspruch genommen werden. Als nützliches Instrument unterstützt das Infomobil die Qualifizierungsbeauftragten der Qualifizierungsoffensive Hessen. Es verkürzt die Wege für die Bürgerinnen und Bürger und kann sie direkt vor Ort mit interessanten Informationen über die berufliche Weiterbildung versorgen. Selbstverständlich wurde dieses Gefährt von den Workshop-Teilnehmern am vergangenen Wochenende genau in Augenschein genommen. Anfang dieses Jahres machten die Qualifizierungsbeauftragten für den Kreis Bergstraße gemeinsam mit Alf H. Kindinger, Projektleiter Infomobil von Weiterbildung Hessen e.V., mit dem Infomobil an ausgewählten öffentlichen Plätzen im Kreis Bergstraße und vor Unternehmen Station, um die Mitarbeiter an ihrer Arbeitsstätte über Weiterbildungsangebote zu informieren. Das Angebot wurde rege in Anspruch genommen: 57 Beratungsgespräche wurden vom 31. Januar bis 3. Februar 2011 im Infomobil durchgeführt. Insgesamt hat die WFB seit 2009 im Rahmen der Qualifizierungsoffensive 812 Beratungen durchgeführt. Weitere Informationen zur Qualifizierungsoffensive Bergstraße erteilt Dr. Matthias Zürker, Qualifizierungsbeauftragter für den Kreis Bergstraße, Telefon: (06252) 689 29 - 50. Einen Überblick über förderfähige Weiterbildungsangebote gibt es auch im Internet unter www.qualifizierungsschecks.de. Pressekontakt: Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH Quelle: www.esf-hessen.de
Annabelle Klotz
Wilhelmstraße 51
64646 Heppenheim/Bergstraße
Tel.: 06252/68929-90
Mail:
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Neue Normung im Stahlbau: Von der DIN 18800-7 zur neuen DIN EN 1090
Am Freitag, den 11. März 2011 fand im ITZ Fulda eine Informationsveranstaltung zum Thema „Neue Normung im Stahlbau: Von der DIN 18800-7 zur neuen DIN EN 1090“ statt. Die Qualifzierungsoffensive des Landkreises Fulda, der DVS Bezirksverband Fulda und die Metallinnungen der Kreise Fulda, Vogelsberg und Main Kinzig konnten an diesem Abend 50 interessierte Gäste begrüßen.
Die bekannte DIN 18800-7 für den Stahlhochbau wird noch in diesem Frühjahr von der DIN EN 1090 abgelöst. Als Referent konnte Herr Rainer Böttiger (Metallfachschule Oberursel) die wichtigsten Informationen dieser Neuerung vorstellen und sich neben den fachlichen Inhalten auch folgender Fragestellungen widmen:
- Was ändert sich für den Betrieb?
- Welche neuen Anforderungen kommen hinzu?
- Was bedeutet dies für die Qualifikation der Mitarbeiter?
Anschließend wurden in mehreren Workshopgruppen, die von Herrn Rainer Böttiger, Rudi Schillbach und Bela Sallay moderiert wurden, die Punkte der Beantragung auf Zulassung nach der DIN EN 1090, die Anforderungen an die werkseigene Produktionskontrolle sowie deren Dokumentation und die Vorgehensweise bei der CE-Kennzeichnung behandelt. Es wurden mit den Gästen der Weg zur Zulassung nach der neuen Norm und die praktische Umsetzung im Betrieb erörtert.
Zum Abschluss stellten die Qualifizierungsbeauftragten der Landkreise Fulda und Main-Kinzig die Fördermöglichkeit der Weiterbildung z. B. bei Schweißerprüfungen, Schweißfachmann durch den Qualifizierungsscheck (eine finanzielle Unterstützung bis zu 500,00 EUR pro Mitarbeiter) vor. Im Anschluss standen die Experten zu individuellen Gesprächen zur Verfügung.

Weiterbildung ein Gewinn für kleine und mittelständische Unternehmen
Qualifizierungsoffensive geht weiter - jetzt beim Landkreis.
Die Region Fulda ist besonders geprägt durch kleine und mittelständische Unternehmen. Weiterbildung als Teil des unternehmerischen Denkens und Handelns ist fester Bestandteil der Personalentwicklung im Umgang mit den Ressourcen der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Anforderung an die Unternehmen und an die Beschäftigten wachsen stetig. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gebraucht.
Die Qualifizierungsoffensive Fulda unterstützt im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums kleine und mittelständische Unternehmen (KMU bis 250 Beschäftigte) der Region bei der Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter, um dem Fachkräftemangel, der schon jetzt in vielen Branchen spürbar ist, entgegenzuwirken.
Durch die kontinuierliche zielgerichtete Weiterbildung soll die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen - gerade im Zeichen des Demographischen Wandels - gestärkt werden.
Durch die personelle Besetzung der beiden Qualifizierungsbeauftragten Monika Löffler-Friedrich und Harald Hahner konnte das mehrmonatige Vakuum, bedingt durch den Projektträgerwechsel vom Berufsbildungszentrum (BBZ) zum Landkreis Fulda mit dem Neustart zum 1.1.2011 beendet werden. Das Hauptaugenmerk ihrer aufsuchenden kostenfreien Unternehmensberatung liegt auf der Verbesserung der für die berufliche Tätigkeit notwendigen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Verhaltensweisen der Beschäftigten. Dabei geht es unter anderem um die Finanzierung von Weiterbildung aus den verschiedenen staatlichen Fördertöpfen (z.B Qualifizierungsscheck), die Initiierung von marktgerechten und am Bedarf der Unternehmen ausgerichteten Weiterbildungsangeboten sowie die Durchführung von Informationsveranstaltungen zu beruflich interessanten Themen.
Nach Aussage von Landrat Bernd Woide habe sich der Landkreis Fulda ganz bewusst für die Fortführung der Qualifizierungsoffensive unter veränderter Trägerschaft entschieden. Sie sei bisher schon ein wichtiger wirtschaftsfördernder Impulsgeber zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in der regionalen Wirtschaft gewesen. Die beiden Qualifizierungsbeauftragten verfügen über langjährige Kontakte und Branchenkenntnis, sowohl seitens der Betriebe als auch seitens der Weiterbildungsanbieter, und können auf Augenhöhe mit den Personalverantwortlichen und Führungskräften in den Unternehmen agieren. Dort kann der jeweilige Weiterbildungsbedarf der unterschiedlichen Branchen gesammelt, strukturiert und verdichtet werden und in passgenaue Weiterbildungslehrgänge der Bildungsanbieter münden. Aus der Region für die Region.
Landrat Woide: „In Zeiten des demografischen Wandels ist Life Long Learning ein Zukunftsthema.“
Bild: (v. l.) Landrat Bernd Woide, Assistentin Marion Eckart, Projektleiter Michael Friedrich, Assistentin Anja Kamrad, Qualifizierungsbeauftragte Monika Löffler-Friedrich, Qualifizierungsbeauftragter Harald Hahner
